Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person in Welle

Datum: 27. Februar 2026Geschrieben von
Alarmzeit

21.02.2026, 13:31 Uhr

Alarmstichwort

TH1-Y - Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person

Einsatzort

L141 Welle -> Kampen

Im Einsatz

Ortsfeuerwehren Welle, Kampen, Tostedt, Buchholz

Einsatzleiter

Sven Bauer, GBM Tostedt

Eingesetzte Kräfte

Rund 50

Zu einem schweren Verkehrsunfall wurden am vergangenen Wochenende die Ortswehren aus Welle, Kampen, Tostedt sowie der Rüstwagen der Ortsfeuerwehr Buchholz alarmiert.
Aus bislang ungeklärter Ursache kollidierten zwei PKW auf der Landstraße L141 zwischen Welle und Kampen, dabei wurden drei Personen verletzt.

Durch den diensthabenden Disponenten in der Rettungsleitstelle im Winsener Kreishaus wurden aufgrund des Meldebildes am Samstag um 13:31 Uhr neben den Einsatzkräften der Feuerwehren auch drei Rettungswagen sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug aus den Landkreisen Harburg und dem Heidekreis entsandt.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte nur wenige Minuten nach der Alarmierung befanden sich insgesamt 3 Personen in den Fahrzeugen. Eine Person war hierbei im Beinbereich nach dem Unfall eingeklemmt. Umgehend wurden die Türen der Fahrzeuge geöffnet und in Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst die Erstversorgung der Personen eingeleitet. Durch das Zurückfahren des Sitzes konnte die eingeklemmte Person befreit und mit einem Rettungsbrett aus dem Fahrzeug gerettet werden.

Eine weitere Person wurde ebenfalls durch die Feuerwehr mit einem Rettungsbrett aus dem Fahrzeug gerettet und an den Rettungsdienst übergeben, ein Einsatz von hydraulischen Rettungsgeräten war in diesem Fall nicht notwendig.

Weiterhin wurden auslaufende Betriebsstoffe mit Ölbindemittel gebunden, sodass die Gefahr einer Ausbreitung in den nahen Bach Fuhlau verhindert werden konnte.

Insgesamt waren rund 50 Kräfte der Feuerwehr unter der Leitung des Gemeindebrandmeisters Sven Bauer im Einsatz, die Polizei war ebenfalls mit mehreren Beamten zur Ermittlung der Unfallursache und Schadenhöhe vor Ort. Während der Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen musste die L141 voll gesperrt werden.